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Harald Hinsch

 Ökonomie    1                                                                                                                                                                  November 2006                                                                                                                                                                                                                                                   

 

Der englische Nationalökonom A. Smith (1723-1790) schrieb „Die Bibel des Wirtschaftsliberalismus“.

Karl  Marx (1818-1883) schrieb seine Philosophie über den Kapitalismus und im „Kapital“ die

„Mehrwerttheorie“.

 Bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts dominierte John Maynard Keynes mit seiner These,

wonach durch eine aktive Wirtschaftspolitik des Staates wirtschaftliche Krisen überwunden werden können.

Der Ökonom Alban William Philips sah einen direkten Zusammenhang zwischen dem Zuwachs der Inflation und der Arbeitslosenquote  -  je höher die Inflation desto niedriger die Arbeitslosenquote.

Also, mehr Staatsausgaben, weniger Arbeitslosigkeit.

Helmut Schmidt als damaliger Wirtschaftsminister handelte danach. Folge: Die Staatsverschuldung wuchs ohne Ende, die Arbeitslosigkeit auch.

Der US-Ökonom Edmund S. Phelbs bekam den  Wirtschafts-Nobelpreis 2006, indem er den vorigen Wirtschaftsdenkern eine Absage erteilte, mit seiner Theorie des Zusammenhangs von Inflation und Arbeitsmarkt. Zunächst die Kritik, dass eine aktive Geldpolitik die Makroökonomie (Konzerne) nur kurzfristig verändert, aber keine Jobs mehr einbringt. Seine These:  Arbeitslosigkeit ist geprägt durch strukturelle Faktoren,  Preis und Lohnerwartungen der Betriebe und Belegschaften sind entscheidend.

Dazu K. Marx  -  Die bürgerlichen Ökonomen beschreiben lediglich die wirtschaftliche Situation  -

„Es gilt sie zu verändern!“

Die New Yorker Börse (Spiegel 34/2005)  -  Erst heute funktioniert das Kapital so, wie Marx es im „Kapital“ beschrieben hat:

„ getrieben, weltumfassend, überall.“

 

Die Planwirtschaft des „Realen Sozialismus“ ist gescheitert. 

 

Gräfin Marion Dönhoff, das Urgestein der FDP, schrieb nach dem Fall der Berliner Mauer in ihrem

Blatt  Die Zeit:  „ Die Niederlage des Marxismus bedeutet nicht den Triumph des Kapitalismus.“  

 

Gescheitert ist er als wirtschaftliches System durch dogmatische Technokraten, aber nicht als Utopie -  Als Summe uralter Menschheitsideale: - Soziale Gerechtigkeit, Solidarität, Freiheit für die Unterdrückten, Hilfe für die Schwachen.

 

Stern 15/06  -  Kapitalismus – Globalisierung

Der Eigennutz nützt allen, das war die Idee.  - war es seit A. Smith das klassische Gewinnstreben  -

aber ohne das Gewinnstreben der Erfinder und Investoren gäbe es heute nicht das, was wir vorfinden.

Dazu gehören auch Massenentlassungen und Betriebsverlagerungen ins billigere Ausland.

Globalisierung drückt auf die klassischen Industrieländer. Aufsteigende Länder aus Osteuropa, China und Indien drücken auf die europäischen Märkte.

Die internationale Arbeitsteilung für den reichen Westen sieht doch so aus:  Wir kaufen billig Produkte aus den Entwicklungsländern   -  und  beuten dadurch deren Rohstoffe aus und bestimmen mit unseren Konzernen die Weltmarktpreise auf Kosten der einheimischen Bevölkerung.

Der sogenannte „Freie Handel - Die neoliberale Marktwirtschaft“, seit 200 Jahren ökonomiscplausibel, war aber auch immer eine Siegerideologie:  „Sie stärkte die Starken und hält dieSchwachen schwach“.

 

 

Meine These: „ Es gibt für den Kapitalismus z.Zt. keine Konkurrenz, aber der Sieg des Kapitalismus wird nicht das Ende der Geschichte sein“.

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