Harald Hinsch

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Ökonomie 3                                                                                                                                                                                               12/2016

                                  

 

                                                      Wirtschaftskrise  -  Sozialer Aspekt

 

Der Spiegel (11/16)   „Die Welt ist am Wendepunkt.“

„Globalisierung  - in den Industriestaaten wächst der Widerstand  gegen soziale Ungleichheit, gegen betrügerische Finanzmärkte und übermächtige Konzerne.“

Seit 2008 müssen Banken und ganze Staaten gerettet werden. Die verschuldeten Länder müssen mit Steuergeldern faule Giftpapiere aufkaufen. Die Sparer werden mit 0 % Zinsen enteignet. Südeuropa hängt am Tropf. Die Mittelschicht bangt um ihre Altersvorsorge. Auch ohne Flüchtlinge hat sich die soziale Kluft in der EU vergrößert. In einem der reichsten Länder der Welt, in Deutschland, ist trotz boomender Wirtschaft und weniger Arbeitslosen die Kinderarmut auf 14,6% gestiegen. Das betrifft 1,7 Mill. Kinder in Deutschland. Prekär Beschäftigte liegen in der Rente unterhalb der Armutsgrenze. Mindestlohn Beschäftigte (€ 8,50) gehen zum Sozialamt, damit sie ihre Miete bezahlen können. Die Schere Arm-Reich klafft immer weiter auseinander :  Das beschert uns die „Freie Marktwirtschaft“,  genannt Kapitalismus. Der Spiegel notiert dazu:  „ Die Eliten werden begünstigt, nur Reiche profitieren.“   Sagt das  „Die Linke“ und fordert Umverteilung, dann sprechen  die  CDU und FDP von Gleichmacherei, oder, dann können wir ja gleich den Sozialismus einführen. So werden soziale Reformen schlechtgeredet und plattgemacht.

Wir sind jetzt im Zeitalter der „Globalen Digitalisierung“, die alles Vorherige an technischen Revolutionen in den Schatten stellt. Es ist die logische Konsequenz des technischen Fortschritts, sie ist unaufhaltbar. Noch werden in den hoch entwickelten Industrieländern gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht. Das wird sich ändern. Die Roboter sind auf dem Vormarsch:  In den automatischen Fertigungsabläufen hat der Mensch nur noch eine Kontrollfunktion. Das Militär braucht auch keine Panzer mehr. Sie werden von Drohnen abgeschossen und die Menschen gleich mit. Der Dienstleistungsbereich wird zunehmend digitalisiert, Ergebnis :  die Belegschaften werden reduziert. Es kann doch nicht sein, dass der Mensch in der freien Marktwirtschaft frei wird, frei von Arbeit ?  Es kann doch nicht sein, dass eine globale Minderheit sich die Taschen vollstopft und den Fiskus auch noch mit Steuertricks betrügt.  Wenn schon „Freie Marktwirtschaft“, dann fordere ich eine „Soziale Marktwirtschaft!“                                                             

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